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Montag, 12. Juli 2010
Das Dilemma des Don Emilio
Baut’ ich mein Nest in diesem Baum, so sollte ich es pflegen,
und hätt im Gegenzug dazu den Platz mich hinzulegen,
mich auszuruhen, des Zweifels ohne und voller Zuversicht.
Doch brauchte ich in dieser Sicherheit die Zuversicht halt nicht.
Baut’ ich kein Nest in diesem Baum,
so blieb der Jäger-Sammler-Traum,
ich schlief mit offenen Augen,
stets wach mich umzuschauen.

Ließ’ ich mich ein auf Donna Emilia, so hieße dass im Umkehrschluss,
ich meinen Tages Rhythmus auch nach ihrem ändern muss.
Doch ließ’ ich sie gehen, gäb’s Wiedersehen mit Anderen tollen Spätzinen,
ich suchte weiter den ganzen Tag nach Maden und Würmern und Bienen.
Ich kann somit nach Gutdünken entscheiden,
flieg ich zuflügel, mit Bahn, mit Bus.
Doch muss ich mir im klaren bleiben,
dass ich die Konsequenzen tragen muss.

Fragwürdig, was besser? So frei, so klar,
so Sicher, so warm, so charmant.
Oder herb im Geschmack, so direkt, so wahr,
so interessant, so gefährlich-unbekannt.

Noch bleib ich Jäger und Sammler, ein Tiger ein Rammler,
Freibeuter meines Geistes und Andrer’!
Spreize die Flügel, heb ab genieße sie somnolent,
und hau aus diesem Nest ab, so lange, sie noch pennt.

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Donnerstag, 24. Juni 2010
Tuerschild

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Montag, 14. Juni 2010
Vom Tafelzwittern und Medi-Tieren
Das Bild ist formabar, die Situation beliebig. Lanzen kommen und gehen. Malströme sind endlos.
Das Klappern ihrer fiktiven Brüstungen schlägt den Bewegungstackt der Zwitter der Schwafelrunde. Ihre Penisatrappen wehen im Sonnenschein. Die Lanzenspitzen streben gen Himel und symbolisieren die Majestätik der Schwafelzwitter. Ihre Kronen glänzen im Wind. Die übrigen Organe gehen ihren gewohnten Funktionen nach.
Plötlich ein Rooney.
Zeit für ein Gelegenheitspoem:

Ein Rooney steht im Walde, ganz still und stumm.
Da kommt ein ball geflogen ... Bumm.
gar nicht so schlau zu stehen an Stellen,
ganz ohne zu blicken nach fliegenden Bällen.
Das Medi Tier ist pfiffiger. Es macht sich da Gedanken.
Da könnte selbst ein Ronaldo kommen und spitzen Flanken flanken.

Zeit diesen edlen Helden mit Hilfe der Schwerter zum Zwitter zu schlagen. - Sir Alfred!
Von den adligen Zwittern umringt, bei glorreichen Fanfahren, legen ihm die dienstältesten, wie es der Brauch verlangt, die Lachse zunächst auf die linke, dann auf die rechte und zu guter Letzt auf beide Seiten und auf die Stirn.

Mit dem hell-pinken tarn Cape verliehen schreitet der frische Zwitter unauffällig von Dannen.

Applaus!

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