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Sonntag, 17. April 2011
Nonchalance, heißt hier ohne Chance
muetzenjohnny, 00:36h
Oh du schöne, süsse, bezaubernd lächelnde Akkordeonspielerin. Heißt es eigentlich Akkordeon spielen? Da bin ich mir gar nicht so sicher. Sagt man das so ich spiele ein Instrument ? Du spielst mit meinen Gefühlen. Ich habe entgegen meiner angsthäslichen Courage, eine weitere Bahnstation auf meinen S-bahnplatz verharrt, um noch ein Lächeln aus deiner Richtung zu bekommen, ich bekam noch eins, doch anscheinend bekam es mir zu gut. Ich stieg aus und das obwohl ich meinem eigentlichen Vorhaben, mit dir auszusteigen zwar so näher gekommen war. Stieg ich aus und du bliebst sitzen, beschwingt mit Schulterblick stieg ich aus. Doch war ich allein und sollte das auch später zu spüren bekommen, den du saßt ja noch, blicktest mir nach und ich blickte dir nach in Gedanken. Hätte ich doch ruhigen Gewissens weiter fahren können, die Endstation war ja nur noch zwei Stationen entfernt, du währest auf den verbleibenden Stationen,jedenfalls sehr wahrscheinlich ausgestiegen. Wahrscheinlich sage ich und hoffe, das du noch drin sitzt in der Bahn, sodass wenn ich morgen wieder in die Linie einsteige, du noch immer da sitzt und das Spiel vom neuen beginnen kann.
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Montag, 28. März 2011
Täglich grüsst das Hamsterrad
muetzenjohnny, 16:04h
Da ist man gerade eben aufgestanden, zumindest physisch, vom Wecker aus der Geborgenheit der Laken gescheucht. Ins Badezimmer rein. Zahnbürste in den Mund gesteckt, die vorher mit Zahnpasta und ein bisschen Wasser präperiert wurde. Mit kreisenden Bewegungen eine Menge Schaum aufgewirbelt.
So zwei Minuten vielleicht.
Ausgespuckt.
Den Wasserhahn, wieder an. Wasser auf die Handflächen (zu einer Schüssel geformt), laufen gelassen. Kaltes Wasser, eisig kaltes Wasser, ins Gesicht damit. Ist es jetzt besser? Nochmal kaltes Wasser. Schüssel. Gesicht. Besser?
Mit dem Handtuch das Gesicht abgetrocknet.
Blick in den Spiegel.
Wer steht einem da gegenüber?
Guckt so argwöhnisch, aufgequollen, metapsychisch weggeschwommen, noch halb benommen.
Man erkennt sich selbst im Gegenüber.
Jetzt ist es Zeit, sich anzuziehen, los zu irren.
So zwei Minuten vielleicht.
Ausgespuckt.
Den Wasserhahn, wieder an. Wasser auf die Handflächen (zu einer Schüssel geformt), laufen gelassen. Kaltes Wasser, eisig kaltes Wasser, ins Gesicht damit. Ist es jetzt besser? Nochmal kaltes Wasser. Schüssel. Gesicht. Besser?
Mit dem Handtuch das Gesicht abgetrocknet.
Blick in den Spiegel.
Wer steht einem da gegenüber?
Guckt so argwöhnisch, aufgequollen, metapsychisch weggeschwommen, noch halb benommen.
Man erkennt sich selbst im Gegenüber.
Jetzt ist es Zeit, sich anzuziehen, los zu irren.
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spiritual Combat
muetzenjohnny, 15:53h
Im Loch der Zeit,
ewig aufgereiht.
Es ist so weit,
die Seele schreit.
Wären wir zu zweit,
der Weg noch weit,
bis Wattenscheid.
Geteiltes Leid,
bist du bereit?
ewig aufgereiht.
Es ist so weit,
die Seele schreit.
Wären wir zu zweit,
der Weg noch weit,
bis Wattenscheid.
Geteiltes Leid,
bist du bereit?
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Donnerstag, 24. März 2011
Glück-Erde-Rücken-Pferde
hansione, 14:10h
Auf einem kleinen Ponyhof, da saß ein kleines Mädchen,
die schlurfte mit den Füßen sehr mit ihren kleinen Schläppchen.
Schuhgrüße 34 nur, doch der Sound, der war verhärend.
So wurd' ihr niemals nachgesehen, deshalb war ihr Begehren
stets nur das Gute,
der Rücken der Stute,
auf dem im Galopp
sie saß so salop
und dahin ritt so federleicht.
Und niemand tat ihr das gleich.
So kommt's, dass sie es allen Menschen zeigt,
sobald Tamara Amadea besteigt,
die Menschen sehr staunen müssen,
denn Amadea ist bestückt mit heilen Füßen.
Doch steigt sie dann runter von ihrer Guten,
passiert ganz klar - und das ist zu vermuten;
Jedermann wendet sich ab von ihr.
Tamara ist niemand ohne ihr Tier.
Die Arme,
Manni
die schlurfte mit den Füßen sehr mit ihren kleinen Schläppchen.
Schuhgrüße 34 nur, doch der Sound, der war verhärend.
So wurd' ihr niemals nachgesehen, deshalb war ihr Begehren
stets nur das Gute,
der Rücken der Stute,
auf dem im Galopp
sie saß so salop
und dahin ritt so federleicht.
Und niemand tat ihr das gleich.
So kommt's, dass sie es allen Menschen zeigt,
sobald Tamara Amadea besteigt,
die Menschen sehr staunen müssen,
denn Amadea ist bestückt mit heilen Füßen.
Doch steigt sie dann runter von ihrer Guten,
passiert ganz klar - und das ist zu vermuten;
Jedermann wendet sich ab von ihr.
Tamara ist niemand ohne ihr Tier.
Die Arme,
Manni
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